Junge Generation bringt Ideen für Ingelheims Zukunft ein


Was läuft in Ingelheim bereits gut – und wo gibt es noch Verbesserungsbedarf? Mit genau diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „Junge Generation – eure Meinung ist gefragt!“, bei der junge Menschen aktiv in die Stadtentwicklung eingebunden wurden. Ziel war es, ihre Perspektiven, Wünsche und Ideen aufzunehmen und gemeinsam über die Zukunft der Stadt nachzudenken.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom UnterstützerTeam von OB-Kandidatin Eveline Breyer und fand in der Ingelheimer „Korbflasch“ statt. 

Zu Beginn sammelten die Teilnehmenden ihre Gedanken und Themen in einer großen Wortwolke. Aus diesen Stichworten entwickelten sich im weiteren Verlauf mehrere Workshops, in denen konkrete Ideen und Vorschläge ausgearbeitet wurden.

Auch stellte Eveline Breyer ihr Programm vor. In lockerer Atmosphäre – bei Pizza und Pommes – arbeiteten die Jugendlichen anschließend engagiert an verschiedenen Themenfeldern. Die Teilnehmenden waren zwischen zehn Jahren und Mitte zwanzig Jahre alt und brachten viele unterschiedliche Perspektiven ein. 

Hier könntest du dich kurz vorstellen und erklären, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.In den Workshops wurden zahlreiche Anregungen gesammelt. Beim Thema Verkehr wünschten sich die jungen Menschen unter anderem einen weiteren Ausbau der Fahrradwege sowie einen dichteren Takt im Busverkehr.


Im Bereich Bildung standen vor allem digitale Infrastruktur und Schulentwicklung im Mittelpunkt. Genannt wurden etwa ein schnellerer Glasfaserausbau für bessere digitale Lernmöglichkeiten, eine stärkere Förderung der Kaiserpfalz-Realschule plus Ingelheim sowie der Wunsch nach einer neuen Integrierte Gesamtschule. Darüber hinaus wurde angeregt, das Thema Demokratie stärker im Schulunterricht zu verankern.

Auch Umweltfragen spielten eine Rolle. Hier äußerten die Teilnehmenden den Wunsch nach mehr Information und Kommunikation darüber, welche Maßnahmen die Stadt auf dem Weg zur CO₂-Neutralität bereits umsetzt.

Im Themenfeld Sport und Freizeit wurden unter anderem Bolzplätze mit widerstandsfähigem Tennenbelag, frei zugängliche Spielekisten sowie offene Turnhallenangebote vorgeschlagen.

Zum Abschluss sammelten Eveline Breyer und das Team alle Ergebnisse ein. Die zahlreichen Ideen zeigen deutlich: Junge Menschen möchten ihre Stadt aktiv mitgestalten – und sie haben konkrete Vorstellungen davon, wie Ingelheim auch in Zukunft lebenswert bleiben kann.

Koordinator soll für Sauberkeit, Sicherheit und einer engen Kommunikation mit den Bürgern und Betrieben sorgen

 

Beim Wirtschaftsfrühstück im Weinhotel Wasem, zu dem Eveline Breyer gemeinsam mit Landtagsabgeordneter und Hotelbetreiberin Marie Wasem eingeladen hatte, standen aktuelle Herausforderungen der lokalen Wirtschaft im Mittelpunkt. Dabei wurden unter anderem die Ergebnisse der Ingelheimer Unternehmerumfrage vorgestellt, die einen klaren Wunsch nach stärkerer Vernetzung und direkter Kommunikation zwischen Betrieben und Stadt deutlich machten.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der offene Dialog über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Ingelheim. Die Teilnehmenden thematisierten unter anderem die nicht ausreichenden lokalen Internetbandbreiten, den Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern, die angespannte wirtschaftliche Lage in der Landwirtschaft sowie die Herausforderungen der Umstellung auf E-Mobilität, insbesondere die damit verbundenen infrastrukturellen Aufwände. Aber sie blickten auch positiv in die Zukunft und entwickelten gemeinsam Ideen. 

Die Wirtschaft stärken ist eines der vier Leitziele von Eveline Breyer. Breyer betont die Bedeutung einer starken Wirtschaft und einer lebendigen Innenstadt, die zum Einkaufen, Essen gehen und Verweilen einlädt und aktiv weiterentwickelt werden soll. Dabei hat Sie auch intensive Gespräche mit dem Gewerbeverein „Ingelheim aktiv e.V.“ geführt. Aus den Gesprächen beim Wirtschaftsfrühstück sowie aus den Ergebnissen der Umfrage entstand die Idee, für die Ingelheimer Innenstadt künftig einen Innenstadtkoordinator einzurichten. Diese Position soll als direkte Ansprechperson für Handel, Gastronomie und Dienstleister dienen und gleichzeitig eine verbindende Schnittstelle zur Stadtverwaltung bilden.

Ein besonderer Fokus soll dabei auf Sauberkeit, Sicherheit und einer engen Kommunikation mit den Betrieben liegen. Durch regelmäßige Präsenz in der Innenstadt könnten Anliegen frühzeitig aufgenommen und schneller an die zuständigen Stellen weitergegeben werden. Zur Umsetzung möchte Breyer dem Rat vorschlagen, einen Beauftragten einzurichten, ähnlich dem Fahrrad-, Lärmschutz- und Behindertenbeauftragten. Damit hat die Stadt sehr gute Erfahrungen gemacht, weil so ein Stück Unabhängigkeit gewährleistet ist. Dieser könnte dann an die Wirtschafsförderung angebunden sein. Der Gewerbeverein soll dabei ein Partner bleiben. „Der Gewerbeverein leistet bereits heute wertvolle Arbeit für unsere Innenstadt. Der Innenstadtkoordinator soll diese Arbeit unterstützen, vernetzen und gemeinsam neue Impulse setzen.“

„Unsere Innenstadt lebt vom Austausch und vom Engagement vieler Menschen. Ein Innenstadtkoordinator kann helfen, Informationen zu bündeln, Probleme schneller zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln“, erklärt Eveline Breyer.

Konkrete Ausgestaltung und Umsetzungsschritte sollen nach der Wahl vorgestellt werden.

Workshop

Eveline Breyer Workshop Meta Wand

Was wünschen sich Bürger von ihrer Verwaltung? 

 Erfolgreicher Dialogabend im WBZ 

Volles Haus im WBZ Ingelheim: Am 14. Januar lud OB-Kandidatin Eveline Breyer Bürgerinnen und Bürger zu einem offenen Austausch über eine bürgerfreundliche Verwaltung ein. Ziel war es, aus erster Hand zu erfahren, was gut läuft, wo es Verbesserungsbedarf gibt und wie Verwaltung künftig moderner gestaltet werden kann. 

In kleinen Gruppen wurde engagiert diskutiert. Viele Teilnehmende wünschten sich einfachere Abläufe, verständlichere Formulare und mehr Transparenz – zum Beispiel darüber, wie weit ein Antrag gerade bearbeitet ist. Auch digitale Angebote wie ein zentrales Bürgerkonto oder Online-Terminvergaben wurden häufig genannt. 

Gleichzeitig war den Bürgerinnen und Bürgern eines besonders wichtig: Persönliche Beratung soll bleiben. Gerade ältere Menschen oder Personen mit wenig digitaler Erfahrung sollen weiterhin Unterstützung und feste Ansprechpartner haben. 

„Digitalisierung soll helfen – dazu müssen wir alle Generationen mitnehmen“, brachte Breyer die Stimmung des Abends auf den Punkt. Ziel sei es, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten, damit sie mehr Zeit für persönliche Anliegen haben. 

Moderiert wurde der Abend von Carlos Pereira und dem Ingelheimer KI und Digitalisierungsexperten Christian Borchert. Beide sorgten für einen offenen und konstruktiven Austausch. Das Partei ungebundene Unterstützer-Team half mit.

Die gesammelten Ideen sollen nun weiter ausgewertet werden. Weitere Bürgerdialoge sind bereits geplant – denn: Die Verwaltung der Zukunft soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden.